• „Liaba a Räterepublik ois wia gar koan Ärger!“


    Freitag, 26 Oktober 2018 – 19.00 Uhr
    DGB Haus, Schwanthalerstr. 64

    Aus der Reihe REVOLUTION IN MÜNCHEN – ALLTAG UND ERINNERUNG Im Vortrag mit Lichtbildprojektion beleuchtet Günther Gerstenberg antisozialistische, konterrevolutionäre wie auch klassenkämpferische Humorproduktion vor 100 Jahren. Wo ist spezifisch bairischer Humor zu entdecken, worin unterscheidet sich linke von rechter Erheiterung? Günther Gerstenberg Historiker, Autor und Maler


  • Ausstellungseröffnung


    Montag, 05 November 2018 Uhr
    DGB Haus, Schwanthalerstr. 64

    Vorankündigung: REVOLUTION IN MUNCHEN – ALLTAG UND ERINNERUNG. Die Ausstellung nimmt die „Alltagsgeschichte“ der Revolutionszeit in München in den Blick und zeichnet Entstehung und Entwicklung der Erinnerung an die revolutionären Ereignisse nach. Zu sehen ist die Ausstellung vom 6.11. bis 21.12.2018. Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.00 –20.00 Uhr  


  • Vortrag: Judenhetze und Antisemitismus


    Dienstag, 13 November 2018 – 19.00 Uhr
    Ebenböckhaus, Ebenböckstraße 11

    Judenhetze und Antisemitismus in Munchen vor und nach der sogenannten „jüdischbolschewistischen“ Revolution 1918/19 Aus der Reihe REVOLUTION IN MUNCHEN – ALLTAG UND ERINNERUNG Bereits vor dem Einmarsch der „weisen“ Truppen in München am 1. Mai 1919 gab es genügend Zeichen für den Propagandamythos von der "jüdisch-bolschewistischen“ Weltverschwörung, der später im NS-Denken grundlegend werden sollte. Referent: Michael Wittmann Lehrer fur Geschichte, Deutsch, Sozialethik im Ruhestand    


  • Gewerkschaften in der Revolution


    Dienstag, 27 November 2018 – 19.00 Uhr
    DGB Haus, Schwanthalerstr. 64

    Aus der Reihe REVOLUTION IN MUNCHEN – ALLTAG UND ERINNERUNG Die Gewerkschaften wurden im Weltkrieg durch Staat und auch durch Unternehmer anerkannt. Viele Beschäftigte schlossen sich nach der Revolution den Verbänden an. Der Achtstundentag wurde eingeführt, zudem erste Tariferfolge erzielt. Über Betriebsräte sollte eine betriebliche Mitbestimmung erreicht werden. Referent: Wolfgang Kucera Historiker


  • Thulegesellschaft – ein Zentrum der Gegenrevolution


    Mittwoch, 23 Januar 2019 – 19.00 Uhr
    DGB Haus, Schwanthalerstr. 64

    Aus der Reihe REVOLUTION IN MUNCHEN – ALLTAG UND ERINNERUNG. Im Hotel „Vier Jahreszeiten“ hat die antisemitische „Thule- Gesellschaft“ Räume gemietet, in der sie auch die Redaktion ihrer Zeitung „Münchener Beobachter“ unterbringt, der später unter dem Titel „völkischer Beobachter“ an die NSDAP verkauft wird. Nach dem Sturz der Monarchie in Bayern wird die Thulegesellschaft zum Zentrum der Gegenrevolution in München und gründet das „Freikorps Oberland“. Im Kampf gegen den Freistaat und später gegen die Münchner Räterepublik wirkte sie wie ein Magnet auf Eisenspäne für alle, die die Niederwerfung der Revolution mit Waffengewalt zum Ziel haben. Referent: Hermann Gilbhard Journalist.      


  • Der Revolutionär Ewald Ochel in der Münchner Räterepublik


    Dienstag, 19 März 2019 – 19.00 Uhr
    DGB Haus, Schwanthalerstr. 64

    „Was die nächste Zeit bringen wird, sind Kampfe“. Der Revolutionär Ewald Ochel in der Münchner Räterepublik. Aus der Reihe REVOLUTION IN MUNCHEN – ALLTAG UND ERINNERUNG. Ewald Ochel (1875 – 1957) führte ein bewegtes Leben: illegale Arbeit und Haft nach Beginn des Ersten Weltkriegs, Desertion, politische Arbeit in den Niederlanden, in Düsseldorf Beteiligung an der „Spartakusherrschaft“. Als die Freikorps einrücken, flüchtet Ochel nach München und wird Mitglied der kommunistischen Räteregierung. Nach der Niederschlagung der Räterepublik wird er wieder inhaftiert, doch gelingt ihm ein weiteres Mal die Flucht... Joachim Schröder präsentiert die Erinnerungen dieses weitgehend unbekannten Revolutionärs. Joachim Schröder, Historiker und Leiter des Erinnerungsorts Alter Schlachthof, Hochschule Düsseldorf.

     


  • Die Niederschlagung der Räterepublik in München Anfang Mai 1919


    Montag, 06 Mai 2019 – 19.00 Uhr
    DGB Haus, Schwanthalerstr. 64

    Aus der Reihe REVOLUTION IN MUNCHEN – ALLTAG UND ERINNERUNG. Am 1. und 2. Mai 1919 schlugen Reichstruppen und Freikorps die Münchner Räterepublik blutig nieder. 38 eigenen Gefallenen stehen 233 getötete Kampfer der Roten Armee und 335 Zivilisten sowie bis zu 400 weitere Opfer gegenüber. Standgerichte verurteilten über 2.200 Unterstutzer der Räterepublik zu Haftstrafen oder zum Tode. Referent: Ludwig Eiber Historiker und Autor


  • Hundert Jahre Geschichtsschreibung zur Revolution 1918/19 – Eine Bilanz


    Sonntag, 19 Mai 2019 – 19.00 Uhr
    DGB Haus, Schwanthalerstr. 64

    Aus der Reihe REVOLUTION IN MÜNCHEN – ALLTAG UND ERINNERUNG. Die Geschichtsschreibung zur Revolution von 1918/19 war lange Zeit überlagert von ideologischen Auseinandersetzungen. Nach einer Phase der Stagnation gab es zum Jubiläum eine Fülle von Neuerscheinungen, die es in einen größeren Zusammenhang zu stellen gilt. Referent: Bernward Anton