• Thulegesellschaft – ein Zentrum der Gegenrevolution


    Mittwoch, 23 Januar 2019 – 19.00 Uhr
    DGB Haus, Schwanthalerstr. 64

    Aus der Reihe REVOLUTION IN MUNCHEN – ALLTAG UND ERINNERUNG. Im Hotel „Vier Jahreszeiten“ hat die antisemitische „Thule- Gesellschaft“ Räume gemietet, in der sie auch die Redaktion ihrer Zeitung „Münchener Beobachter“ unterbringt, der später unter dem Titel „völkischer Beobachter“ an die NSDAP verkauft wird. Nach dem Sturz der Monarchie in Bayern wird die Thulegesellschaft zum Zentrum der Gegenrevolution in München und gründet das „Freikorps Oberland“. Im Kampf gegen den Freistaat und später gegen die Münchner Räterepublik wirkte sie wie ein Magnet auf Eisenspäne für alle, die die Niederwerfung der Revolution mit Waffengewalt zum Ziel haben. Referent: Hermann Gilbhard Journalist.      


  • Der Revolutionär Ewald Ochel in der Münchner Räterepublik


    Montag, 11 März 2019 – 19.00 Uhr
    DGB Haus, Schwanthalerstr. 64

    „Was die nächste Zeit bringen wird, sind Kampfe“. Der Revolutionär Ewald Ochel in der Münchner Räterepublik. Aus der Reihe REVOLUTION IN MUNCHEN – ALLTAG UND ERINNERUNG. Ewald Ochel (1875 – 1957) führte ein bewegtes Leben: illegale Arbeit und Haft nach Beginn des Ersten Weltkriegs, Desertion, politische Arbeit in den Niederlanden, in Düsseldorf Beteiligung an der „Spartakusherrschaft“. Als die Freikorps einrücken, flüchtet Ochel nach München und wird Mitglied der kommunistischen Räteregierung. Nach der Niederschlagung der Räterepublik wird er wieder inhaftiert, doch gelingt ihm ein weiteres Mal die Flucht... Joachim Schröder präsentiert die Erinnerungen dieses weitgehend unbekannten Revolutionärs. Joachim Schröder, Historiker und Leiter des Erinnerungsorts Alter Schlachthof, Hochschule Düsseldorf.

     


  • Die Niederschlagung der Räterepublik in München Anfang Mai 1919


    Montag, 06 Mai 2019 – 19.00 Uhr
    DGB Haus, Schwanthalerstr. 64

    Aus der Reihe REVOLUTION IN MUNCHEN – ALLTAG UND ERINNERUNG. Am 1. und 2. Mai 1919 schlugen Reichstruppen und Freikorps die Münchner Räterepublik blutig nieder. 38 eigenen Gefallenen stehen 233 getötete Kampfer der Roten Armee und 335 Zivilisten sowie bis zu 400 weitere Opfer gegenüber. Standgerichte verurteilten über 2.200 Unterstutzer der Räterepublik zu Haftstrafen oder zum Tode. Referent: Ludwig Eiber Historiker und Autor


  • Hundert Jahre Geschichtsschreibung zur Revolution 1918/19 – Eine Bilanz


    Sonntag, 19 Mai 2019 – 19.00 Uhr
    DGB Haus, Schwanthalerstr. 64

    Aus der Reihe REVOLUTION IN MÜNCHEN – ALLTAG UND ERINNERUNG. Die Geschichtsschreibung zur Revolution von 1918/19 war lange Zeit überlagert von ideologischen Auseinandersetzungen. Nach einer Phase der Stagnation gab es zum Jubiläum eine Fülle von Neuerscheinungen, die es in einen größeren Zusammenhang zu stellen gilt. Referent: Bernward Anton