Vortrag von Dr. Bernward Anton
23.11.2026, Beginn 19:00 Uhr, Eintritt frei
Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b, 80802 München

Begleitend zur Ausstellung „Bewegung & Stagnation. Die Münchner Arbeiterbewegung zwischen Inflation, Putsch und Repression 1923-1926“ hält Dr. Bernward Anton am Montag, den 23. November einen Vortrag über „Die Münchner Arbeiterbewegung und die Politik in Deutschland 1923-26: Krisen, Konflikte und der „Schein der Normalität“.

Das „Katastrophenjahr“ 1923 ist, allein schon wegen der Hyperinflation, fest im kollektiven Gedächtnis verankert. München stand in diesem Jahr wegen des Hitler-Putsches noch einmal im Zentrum des überregionalen Interesses. Von den existenziellen Bedrohungen ausgehend, die dieses Jahr für die Arbeiter, Arbeiterinnen und die Arbeiterbewegung bereithielt, geht der Blick auf die sogenannte „Stabilisierungsphase“ der Weimarer Republik mit ihrem „Schein der Normalität“ (H. A. Winkler). Die vordergründig weniger dramatischen mittleren Jahre der Republik bieten bei genauerer Betrachtung, gerade in Bayern, eindrucksvolles Anschauungsmaterial dafür, wie schwach die Fundamente waren, auf denen der neue Staat ruhte.

Die Arbeit des Archivs der Münchner Arbeiterbewegung e. V. wird unterstützt durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und den Bezirk Oberbayern.“

Die Münchner Arbeiterbewegung und die Politik in Deutschland 1923-26: Krisen, Konflikte und der „Schein der Normalität“.
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