Postkarte, Trauerzug für den Landtagsabgeordneten Karl Gareis am 13. Juni 1921 (AMA, 20.7.4-PKS-B.1.1-001)

Verschwörungstheorien gehören zum wichtigsten Werkzeug der Feinde der Demokratie. In der Geschichte der Weimarer Republik lässt sich dies idealtypisch nachverfolgen, nicht zuletzt mit Blick auf den Antisemitismus, aber auch auf die Dolchstoß-Legende. Hauptzielscheibe dieser Ideologeme war v.a. die parlamentarische Republik, der von „rechts“ jegliche Legitimität bestritten wurde.

Die Anhänger derartiger Verschwörungstheorien waren durchaus bereit, selbst regelrechte Verschwörungen zu organisieren. In den ersten Jahren nach dem Ersten Weltkrieg spielte dabei München eine besondere Rolle: Hier hatten sich frühzeitig Machtstrukturen und Mentalitäten verfestigt, die den Werten der jungen Republik in militanter Feindseligkeit gegenüberstanden. Die Münchener Morgenpost sprach im Oktober 1921 mit guten Gründen von einer „Verschwörung gegen die Republik“.

Was hatte es mit dieser „Verschwörung“ auf sich und wie trug sie zum Niedergang der Weimarer Republik bei? Was unternahmen die Behörden, was die bürgerlichen Parteien, um die junge Demokratie zu schützen?

Diesen Fragen geht Dr. Bernward Anton vom Archiv der Münchner Arbeiterbewegung e.V. in seinem spannenden Blogbeitrag „Verschwörung gegen die Republik“ nach. Sie finden den Text in voller Länge auf dem Blog „Archive in München“.

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